Geldschöpfung

Geldschöpfung (derzeit)

Die Zentralbanken und Geschäftsbanken stellen in ihrer unendlichen Weisheit und Güte dem Markt “die richtige Menge” Geld zur Verfügung.

Geldschöpfung (Vision)

Aus Sicht des Netzwerkgedankens ist Geld von jedermann machbar: Geld ist, was von anderen als Geld anerkannt wird. Stelle ich einen Schuldschein aus, der seinem Inhaber verspricht, ihn bei mir für eine Gegenleistung einzutauschen, so habe ich Geld gemacht. Denn dieser Schuldschein kann von all jenen, die mich kennen und mir und meiner Leistungsfähigkeit vertrauen, als Zahlungsmittel benutzt werden. Der jeweilige Besitzer des Schuldscheines kann zu seinem Geschäftspartner sagen: “Ich bezahle dich mit diesem Schein, den du jederzeit bei Norbert einlösen kannst.” So lange der jeweilige Empfänger mir vertraut und auch seine Geschäftspartner mir vertrauen, können sie das Papier nutzen, um untereinander Leistungen auszutauschen und zu wirtschaften.

Prinzipiell ist dieses Vorgehen jedermann möglich! Jeder kann Schuldscheine erstellen, die er und andere als Zahlungsmittel verwenden. Wichtig für das Funktionieren solch eines Systems ist das Vertrauen in den Schuldner. Dabei stellt jeder ausgestellte Schuldschein eine zweiseitige Beziehung dar:

  • der Besitzer des Scheines hat Anspruch auf Leistungen (Leistungsguthaben)
  • der Herausgeber des Scheines hat die Pflicht zur Leistungserbringung (Leistungsschuld)

Jeder dritte, der davon ausgeht, dass entweder der Leistungsschuldner oder ein anderer den Schein anerkennt, kann den Schein ebenfalls akzeptieren.

Geld ist Vertrauen

Aus Sicht des Netzwerkgedankens ist Geld von jedermann machbar: Geld ist, was von anderen als Geld anerkannt wird. Stelle ich einen Schuldschein aus, der seinem Inhaber verspricht, ihn bei mir für eine Gegenleistung einzutauschen, so habe ich Geld gemacht. Denn dieser Schuldschein kann von all jenen, die mich kennen und mir und meiner Leistungsfähigkeit vertrauen, als Zahlungsmittel benutzt werden. Der jeweilige Besitzer des Schuldscheines kann zu seinem Geschäftspartner sagen: “Ich bezahle dich mit diesem Schein, den du jederzeit bei Norbert einlösen kannst.” So lange der jeweilige Empfänger mir vertraut und auch seine Geschäftspartner mir vertrauen, können sie das Papier nutzen, um untereinander Leistungen auszutauschen und zu wirtschaften.

Schöpfung von Warengeld

Jeder Gutschein für eine bestimmte Menge Ware, der nicht an eine bestimmte Person, sonder an den Überbringer des Gutscheins gebunden ist stellt Geld in einer ursprünglichen Form dar.

Schöpfung von Schuldgeld

Konkret lief solch ein Vorgehen bei uns wie folgt ab: Von einem befreundeten Tischler liessen wir uns ein Bücherregal bauen. Den Rechnungsbetrag akzeptierte er zu 20% in einer Art Schuldschein: Dieser Schuldschein existierte nie real auf Papier, sondern nur als Verrechnungsposten in einer Excel-Tabelle. Jedoch akzeptiert ein befreundeter Webdesigner ihn als Zahlungsmittel, so dass unser Tischler in absehbarer Zeit seine Internetpräsenz von diesem Webdesigner machen lassen wird. Der Designer wiederum kann mit dem Schuldschein meine Fähigkeiten für dieses oder andere Webprojekte einkaufen.

überträgt man dieses Prinzip auf grössere Strukturen sowie ins Internet, so wird deutlich:

  • jeder kann Geld machen
  • jeder ist frei, eigenes oder fremdes Geld als Zahlungsmittel anzuerkennen
  • jeder ist frei, mehr als ein Zahlungsmittel zu nutzen
  • jeder, der ein Geld akzeptiert, wird Teil des jeweiligen Geld-Netzwerkes; also des Netzwerkes jener Akteure, die ein bestimmtes Zahlungsmittel nutzen

Deutlich sollte werden, dass unser Geldverständnis um eine Ebene erweitert werden muss:

  • man besitzt Geld nicht mehr nur in einer bestimmten Menge (Quantität)
  • sondern auch in einer bestimmten “Ausprägung” (Qualität)

Denn wenn “jedermann” Geld machen kann, so wird es wichtig zu wissen, welches Geld man in welcher Menge besitzt und welche Akzeptanten für dieses Geld leisten.

Aus Sicht des Netzwerkgedankens ist Geld von jedermann machbar: Geld ist, was von anderen als Geld anerkannt wird. Stelle ich einen Schuldschein aus, der seinem Inhaber verspricht, ihn bei mir für eine Gegenleistung einzutauschen, so habe ich Geld gemacht. Denn dieser Schuldschein kann von all jenen, die mich kennen und mir und meiner Leistungsfähigkeit vertrauen, als Zahlungsmittel benutzt werden. Der jeweilige Besitzer des Schuldscheines kann zu seinem Geschäftspartner sagen: “Ich bezahle dich mit diesem Schein, den du jederzeit bei Norbert einlösen kannst.” So lange der jeweilige Empfänger mir vertraut und auch seine Geschäftspartner mir vertrauen, können sie das Papier nutzen, um untereinander Leistungen auszutauschen und zu wirtschaften.

Kategorie:Geld