Konzept Region Elbtal

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Grobentwurf eines Entwicklungskonzepts für die Region Dresden, soll Verwendung werden in einem "Verein für Erneuerbare Energien und Regionalentwicklung Elbtal" (EERE)

Inhaltsverzeichnis

Leitbild[Bearbeiten]

Motivation und Hintergründe unseres Engagements[Bearbeiten]

Die Initiative zu unserer Zusammenarbeit basiert auf den gesellschaftlichen, ökonomischen und ökologischen Entwicklungen seit Beginn des 21. Jahrhunderts. Vorausblickend wollen wir uns den großen Aufgaben der Zeit stellen:

  • der Wirtschafts- und Finanzkrise
  • der Energiewende ausgelöst durch „Peak Oil
  • der Rohstoffknappheit ausgelöst durch überhöhten Verbrauch und Wachstumsorientierung
  • dem Klimawandel und der Umweltzerstörung
  • der ungebremsten "kalten" Globalisierung, die auf Kosten anderer Völker, ihrer Lebensräume und Ressourcen beruht

Wir fühlen uns dabei den Ideen von Leopold Kohr und E.F. Schumacher nah, die mit einem „Zurück zum menschlichen Maß“ Kleinräumigkeit und Dezentralisierung befürworteten sowie die Stellung des Menschen in den Mittelpunkt des gesellschaftlichen Handelns forderten.

Wir fühlen uns außerdem den Ideen der „Lokalen Agenda“ nah, die davon ausgeht, dass auch große Entwicklungen nur durch kleine Schritte vor Ort in Gang gesetzt werden können. „Global denken, lokal handeln“ ist unser Leitwort.

Wir fühlen uns den Ideen von R. Buckminster Fuller und anderen nah, die die Welt als vernetztes Gebilde beschreiben und deshalb Bewusstsein dafür fordern, dass unser Handeln komplexe Wirkungen zeigt, auf uns zurückwirkt und wir deshalb langfristig orientiert handeln sollten.

Und wir fühlen uns neueren Bewegungen nah, wie der Eine-Welt-Bewegung für globalen fairen Handel, der Regiogeld-Bewegung für zukunftsfähige Zahlungssysteme, der Demokratie-Bewegung für mehr Einfluss des Einzelnen auf Politik und Gesellschaft, der Energiewende-Bewegung für eine zukunftsfähige Energie- und Güterversorgung und der OpenSource-Szene für eine Welt offenen Wissens und freier Verbreitung von Ideen.

Wir fühlen uns dem Gedanken der Entwicklung von uns allen zum „mündigen und aufgeklärten Menschen“ nahe.

Selbstverständnis des Vereins[Bearbeiten]

Vision[Bearbeiten]

Die Elbtalregion wollen wir langfristig zu einer Region entwickeln, in der sich alle Bereiche der Gesellschaft der bestehenden und wachsenden ökonomischen, ökologischen und sozialen Herausforderungen unserer Zeit bewusst sind und danach handeln. Wir müssen uns in diesem Prozess Fragen zu unseren allgemeinen Werteverständnissen neu beantworten, daraus neue ethische und moralische Grundsätze für unser Handeln ableiten und es danach ausrichten.

Und wir müssen uns die Frage stellen, wie wir in Zukunft in unserer Region leben und wie wir sie gestalten wollen.

Unsere regionale Verankerung muss ebenso wie regionales Denken und Handeln wieder in unser Bewusstsein zurückgeholt werden. Jeder Ort und jeder Mensch birgt Ressourcen und Fähigkeiten, die zusammengenommen die Lebensqualität einer Region bestimmen können. Dazu müssen wir uns aber wieder unserer lokalen Geschichte und Traditionen erinnern, das vorhandene Wissen neu beleben und in die Zukunft weiterdenken. Wir müssen bestrebt sein, das Schöne und Lebenswerte unserer Kultur- und Landschaftsräume einerseits zu erhalten, andererseits aber auch weiterzuentwickeln, um eine stabile und ausreichende Lebensgrundlage für alle Menschen in der Region zu schaffen.

Dazu bedarf es einer aktiven Regionalpolitik, die wirtschaftliche und soziale Entwicklungen in der Region nicht nur nationalen und globalen Ordnungsbestrebungen überlässt, sondern von den Menschen selbst in eigener Verantwortung vorangetrieben wird. Die Geschicke des eigenen unmittelbaren Lebensumfeldes müssen wieder soweit wie möglich in die eigenen Hände genommen und damit beeinflussbar und kalkulierbar gehalten werden. Eine solche „Regionalpolitik von unten“, soll in Zukunft die Ordnungsprozesse des Staates, des Landkreises und der Kommunen ergänzen und darüber eine stärkere Hinwendung dieser Ebenen zu Dezentralität und Subsidiarität bewirken. Damit verbunden ist die Vorstellung, dass Staat, Landkreise und Kommunen ihre Entscheidungs- und Findungsprozesse tatsächlich offener gestalten und die Menschen einbeziehen. Gelebte Demokratie und aktive Politik ließen darüber wenig Raum für Politik- (Parteien-)verdrossenheit und dem Rückzug ins Private. Ein Regionalforum soll diese regionalpolitischen Aktivitäten so zusammenführen und vernetzen, dass alle Akteure aneinander partizipieren und sich in ihrer Arbeit weiter voranbringen. Die Vielfalt der Träger regionaler Entwicklung bleibt weiterhin bestehen und soll auch befördert werden; eine Verstärkung der einzelnen Initiativen unter einem gemeinsamen Schirm, und damit ein gemeinsames Eintreten für Regionalentwicklung, ist der Impetus dieses Forums.

Auch wenn viele Bereiche, wie z.B. die Wirtschaft, als für den Einzelnen unbeeinflussbar erscheinen, kann das buchstäbliche Über-den Tellerrand-schauen Entwicklungschancen auch auf diesen Gebieten zeigen. So sehen wir für das Elbtal eine rege Regionalwirtschaft, die von ansässigen Unternehmen, Händlern, Handwerkern und den Bürgern getragen und forciert wird. Deren Wirtschafts- und Handelsbeziehungen orientieren sich – soweit sie nicht überwiegend international tätig sind – zu einem großen Teil im Einkauf und Absatz in der Region und werden von der Regionalwährung Elbtaler getragen, die als Komplementärwährung die regionalen Tauschprozesse stützt und fördert. Regionale Unternehmen beschäftigen vorwiegend ortsansässige Arbeitskräfte, befördern kontinuierlich ihre Weiterbildung und zahlen ihren Lohn anteilsmäßig in der Regionalwährung aus. Regionale Wirtschaftsbeziehungen werden darüber weiter etabliert, regionale Bindungen in allen Bereichen gestärkt. Über die Schaffung eines Regionalfonds lässt sich der Aufbau und die Stabilität dieses regionalen Wirtschaftskreislaufes weiter gewährleisten. Die regionalen Akteure werden darüber vernetzt, in ihrem Austausch z.B. durch die Bereitstellung von Dienstleistungen, Infrastruktur, Mikrokrediten und Beteiligungen unterstützt und damit insgesamt gefördert. Geldanlagen in diese Entwicklung wären für regionale Anleger in dieser Hinsicht eine sichere Investition, zu deren Erfolg sie nicht nur selbst beitragen, sondern von ihr auch uneingeschränkt profitieren können. Mögliche Investitionsbereiche eines solchen Regionalfonds wären z.B. Land- und Forstwirtschaft, Immobilien und Kreditwesen.

Neben der Wiederbelebung traditioneller Wirtschaftsbereiche – soweit sie durch tragfähige Wirtschaftkonzepte unterstützt werden -, sehen wir die Nutzung der Erneuerbaren Energien als richtungsweisendes Betätigungsfeld, das die zukünftige Entwicklung der Elbtalregion entscheidend beeinflussen wird. Die Elbtalregion soll eine sich selbst versorgende Region sein, deren Energiebedarf sich zu 100% aus der Bewirtschaftung der Erneuerbaren Energien deckt und darüber ein erstes tragfähiges Netz zur Etablierung regionaler Wirtschaftskreisläufe ausbildet. Der Klimawandel fordert ein nachhaltiges Umdenken in diese Richtung schon längst - die momentane Wirtschafts- und Finanzkrise unterstützt nunmehr diese Entwicklung, indem sie zeigt, dass ein Weiter-so-Wirtschaften auf Grundlage sich zu Ende neigender Ressourcen keine Zukunft hat. Diesen Stimmungswandel gilt es auszunutzen und kurzfristig eine weitestgehende Selbstversorgung in der Region herzustellen, die durch Energieeffizienz- und Energieeinsparmaßnahmen flankiert wird. Gerade die ländlich geprägten und strukturschwachen Räume unserer Region werden darin ein Entwicklungspotential finden, das Strukturen formen und ausgedünnte Räume wieder beleben kann.

Unsere Vorstellungen zu den zukünftigen Lebens- und Arbeitsweisen in der Elbtalregion sehen wir als realistisch und umsetzbar an, wenngleich globale Arbeitsteilungen sowie politische und administrative Strukturen auch weiterhin unser Leben stark beeinflussen werden. Ersterem wollen wir gerade mit einer verstärkten regionalen Sichtweise begegnen und über das Verstehen von Einflüssen und Auswirkungen unserer Lebens- und Arbeitsstile, Globalisierung menschlicher gestalten. Letzterem können wir nur durch die Breite der beteiligten Akteure sowie der durch sie gestalteten Projekte von unserer Arbeit überzeugen. Eine breite Regionalbewegung kann Entwicklungsansätze politischer Akteure beeinflussen und lenken, es kann politische Strukturen wieder für die Menschen nutzbar machen, sie öffnen, und es kann politische Akteure zum mitmachen einladen, weil es selbst offen und demokratisch gestaltet ist. Es soll die Gesellschaft widerspiegeln und in die Gesellschaft hineinwirken.

Hauptziel[Bearbeiten]

Hauptziel ist es, einen Entwicklungsprozess anzustoßen, um unsere Lebensqualität zu verbessern. Wir wollen unsere Vision Wirklichkeit werden lassen und dafür in den verschiedensten Lebensbereichen Projekte und Zusammenarbeit im Sinne einer nachhaltigen Regionalentwicklung voranbringen.

„Nachhaltige Regionalentwicklung ist ein Konzept, mit dem langfristig die Lebensqualität in einer Region gesichert werden soll – unter Beachtung der Wirkungen, die die Lebens- und Wirtschaftsweise der Region auch für andere Regionen hat.[...] Nachhaltige Regionalentwicklung ist ein Prozess, an dem möglichst viele Akteure aus der Region beteiligt sind: die Produzenten und Verarbeitungsbetriebe von Nahrungsmitteln, der Handel; die Handwerker und kleinen Betriebe; die öffentliche Verwaltung und die Politik; die Verkehrsbetriebe; die Bürgerinnen und Bürger (jeden Alters) als Konsumenten und als Beteiligte an der Gestaltung der Region; die Bildungseinrichtungen: Schulen, Kindergärten und Einrichtungen für Erwachsene, die Universität; Verbände und Vereine.“ Prof. Dr. Ute Stoltenberg, Universität Lüneburg, Institut für Integrative Studien [1]

Regionalentwicklung umfasst also alle Bereiche unserer Gesellschaft. Strebt man sie in einem Teilbereich an, erfordert eine nachhaltige Entwicklung Weichenstellungen an daran angrenzende Bereiche und befördert wiederum auch deren Entwicklung. Dies zeigt: Alle gesellschaftlichen Akteure sind in ihren Bemühungen letztlich aufeinander angewiesen und können sich und die Region nur im Austausch miteinander voranbringen.

„Regionalentwicklung ist eingebettet in ein Spannungsfeld von Politik (Arbeitsmarkt-, Raumplanungs-, Regional-, Agrar-, Wirtschafts- und Sozialpolitik), Verwaltung (Europäische Union (Wettbewerbsrecht – Beihilfen, Strukturfonds – Zielgebiete und Agrarpolitik), Staats- und Länderebene, Gemeinde) und regionalen Akteuren (Vereine, Kooperativen, Beratungsinstitutionen, Regionalmanagements etc.).“ Mag. Dr. Martin Heintel, Institut für Geographie und Regionalforschung der Universität Wien[2]

Diesen Austausch wollen wir befördern, indem wir mit unserem Verein ein dafür geeignetes Forum anbieten. Wir wollen insbesondere darauf hinwirken, dass sich natürliche Spannungsfelder auf regionaler Ebene durch Kontakte und gemeinsame Zielorientierungen abbauen und eine gemeinsame Interessensverfolgung, ausgedrückt auch durch konkrete Projektarbeit, daraus hervorgeht.

Wir rufen alle regionalen Akteure auf, diesen Regionalentwicklungsprozess aktiv mitzugestalten: Unternehmer und Kommunen, Vereine und Politik, Bildungseinrichtungen und Verwaltung, Bürger und Bürgerinnen jeden Alters. Wenn wir alle unsere Wünsche, Fähigkeiten und Fachkenntnisse einbringen entsteht nicht nur eine Region, wie wir sie uns vorstellen, sondern wir finden auch die Kräfte, unsere Vorstellung Realität werden zu lassen.

Arbeitsansätze und Arbeitsbereiche[Bearbeiten]

Dieses Hauptziel wollen wir mit

  • Vernetzung
  • Projektarbeit

und

  • Öffentlichkeitsarbeit erreichen.

Vernetzung

Unser Verein soll als regionales Forum fungieren, auf dem sich regionale Akteure austauschen, miteinander kommunizieren und auf Wegen der Kooperation für gemeinsame Projekte stark machen und sie auch umsetzen.

Unser Forum soll die Plattform sein,

  • auf der sich Kooperationspartner für Projekte finden lassen,
  • wo Debatten über die Zukunft unserer Region und passende Herangehensweisen geführt werden,
  • das als Katalysatorbecken für neue Ideen fungiert,
  • das ein Sprungbrett für die Realisierung konkreter Projekte ist.

Projektarbeit

Wir wollen aber auch selbst kreativ sein und eigene Ideen in diesen Prozess einbringen. Unser besonderes Augenmerk soll dabei den Bereichen

  • regionale Selbstversorgung mit Erneuerbaren Energien
  • regionale Versorgungscluster
  • regionale Integration

und

  • regionale Raum- und Verkehrsplanung gewidmet werden.

Diese Bereiche sollen unter einer differenzierten Leitbildentwicklung und Zielableitung mit Projektarbeit gefüllt werden, was sowohl Forschungsarbeit mittels Analysen und Studien als auch konkrete Anlagen und Institutioneneinrichtung umfassen kann. In diesem Sinne wollen wir auch auf Auftragsbasis tätig sein.

Öffentlichkeitsarbeit

Das Anliegen dieses Vereins, seine Regionalentwicklungsorientierung und konkrete Arbeit, soll parallel dazu in der Öffentlichkeit bemerkbar gemacht und gehalten werden. Der Verein kann nur dann zur Entfaltung kommen, wenn sich soviel Menschen wie möglich darin engagieren und seine Entwicklungsidee in der Gesellschaft Rückhalt findet.

Neben einer Internetpräsenz und Broschüren, die den Verein, seine Arbeit und seine Entwicklung allgemein zeigen, sollen regelmäßige themenbezogene Vorträge die Verankerung der Vereinsarbeit voranbringen. Mit dieser Ausrichtung soll auch die Offenheit unserer Initiative signalisiert und Bürger zur Mitarbeit eingeladen werden.

Arbeitsregion[Bearbeiten]

Unsere Aktivitäten beziehen sich auf die Region um die Stadt Dresden ("Region Dresden"), zu der wir Orte wie Meißen, Riesa, Radebeul und Großenhain zählen, als auch Orte wie Pirna, Dippoldiswalde und Bad Schandau sowie Orte wie Nossen, Radeberg, Radeburg und Freital. Ebenso arbeiten wir für Menschen in Orten wie Neustadt, Döbeln, Freiberg, Kamenz, Bischofswerda sowie für all jene Menschen, die im Umfeld dieser Städte in anderen Orten und an anderen Plätzen leben und sich der skizzierten Region zugehörig fühlen. Wir ziehen keine starren Grenzen, Regionen leben, wie ihre Bewohner leben und die Entwicklung der Region kann ihre Größe verändern. Wir grenzen keinen aus und heißen neue Bewohner unabhängig ihrer Herkunft willkommen und lassen gehen, wer anderswo sein Leben leben möchte.

Wir konzentrieren uns auf diese Region, da sie aus unserer Sicht ein kulturelles Ganzes bilden kann. Es scheint uns realistisch, daß sich diese Region mit Lebensnotwendigem selbst versorgen kann, auch wenn derzeit über 1,2 Millionen Einwohner in ihr leben. Wir wünschen eine Region, die uns schützt vor Ereignissen, die weit entfernt von uns passieren, die aber stark und vernetzt genug ist, damit wir uns an der globalen Gesellschaft beteiligen können. Gleichzeitig wünschen wir uns eine Region, die so klein ist, daß die Stimme des Einzelnen hörbar wird und ihn betreffende Prozesse durch ihn beeinflusst und gestaltet werden können.

Die Region Elbtal[Bearbeiten]

Geographisch-landschaftliche Charakterisierung der Region[Bearbeiten]

Die Region Elbtal wie wir sie verstehen, orientiert sich zwar an dem bisher (von staatlicher Seite mit-) entwickelten regionalen Aktionsraum Region Dresden, umfasst aber neben der Stadt Dresden, sowie der Landkreise Meißen und Sächsische Schweiz / Osterzgebirge, Teile der noch jeweils angrenzenden Landkreise und Naturräume.

Diese bewusste Erweiterung der bisher definierten Aktionsräume zu einer Region Elbtal entspricht unserem Gestaltungsanspruch innerhalb eines Aktionsradius, der sich an dem sächsischen Flusslauf der Elbe und der an ihr angrenzenden Landschaften orientiert. Die Elbe schuf nicht nur die Landschaften dieser Region und prägt darüber die miteinander verbundenen Kultur- und Wirtschaftsräume, sie stellt darüber hinaus ein verbindendes Element dar, mit dessen Hilfe sich regionale Identität und regionale Entwicklung wieder zusammenführen lässt.

Naturräumlich betrachtet umfasst das Elbtal nach unserem Verständnis

  • die Sächsische Schweiz

und

  • das Osterzgebirge im Süden,
  • die westlichen Ausläufer des Westlausitzer Hügel- und Berglandes

sowie

  • des Oberlausitzer Berglandes im Osten,
  • das Mittelsächsische Hügelland südwärts entlang der Freiberger Mulde im Westen

und

  • die Großenhainer Pflege im Norden.

Landschaftlich zählen wir analog zu dieser Aufzählung

  • das Elbsandsteingebirge,
  • den Rabenauer Grund,
  • den Tharandter Wald,
  • das Schönefelder Hochland,
  • die Dresdner Heide,
  • die linkselbischen Täler,
  • die Triebischtäler,
  • die Lößnitz,
  • die Moritzburger Teichgebiete,
  • die Lommatzscher Pflege,
  • den Klosterbezirk Altzella,
  • die Elbweindörfer,
  • die Großenhainer Pflege,
  • die Königsbrücker Heide

und weitere angrenzende Landschaften zu unserer Arbeitsregion.

Strukturelle Ausgangslage in Wirtschaft, Kultur und Gesellschaft[Bearbeiten]

  • prägende Strukturen in Wirtschaft, Kultur und Gesellschaft

Potentiale in der Regionalentwicklung[Bearbeiten]

  • Ausgangslage Regionalentwicklung / Stärken & Schwächen

Ziele, Leitbilder und Projekte[Bearbeiten]

Regionale energetische Selbstversorgung[Bearbeiten]

Leitbild: Energieregion Elbtal

Ziele:

  • Energieeffizienz
  • Energieeinsparung
  • Erneuerbare Energien

Projekte:

Analyse der Strukturen, Akteure und Potentiale in der Energieregion Elbtal[Bearbeiten]

Ausgangsbasis für konkrete Projekte: WEN gibt es in der Region, welche Personen, welche Vereinigungen (Akteursstrukturen). Aus welchen Energieträgern wird wieviel Strom verbraucht (Verbrauchsstrukturen), wem gehören die Netze (Netzstrukturen)

Umsetzung und Instrumentenwahl: informationsbündelnde Webseite

Zeithorizont und Gewichtung: Priorität: Hoch, Zeithorizont: Bis Sommer 2010

Initiierung energieautarker Kommunen[Bearbeiten]

Umsetzung und Instrumentenwahl:

Zeithorizont und Gewichtung:

Konzeptionierung wirtschaftlicher Modellvorhaben[Bearbeiten]

Umsetzung und Instrumentenwahl:

Zeithorizont und Gewichtung:

Einrichtung kommunaler Energieleitstellen[Bearbeiten]

Umsetzung und Instrumentenwahl:

Zeithorizont und Gewichtung:

"Energie macht Schule"[Bearbeiten]

Schulgebäude oder KiTas haben Dächer, auf denen Photovoltaikanlagen, Wärmekollektoren oder andere Energieproduktionsanlagen installiert werden können. Unter dem Stichwort "Energie macht Schule" können Schuldächer mit Anlagen belegt werden und zugleich die Schüler informiert sowie die Eltern in die Finanzierung einbezogen werden.

Umsetzung und Instrumentenwahl: Info- und Ausstellungs-Material, Info-Veranstaltungen und Integration in den Unterricht (z.B. Physik, Gesellschaftskunde) sorgen für Informationsverbreitung, mit Hilfe eines Regionalfonds können Finanzierungs-Anteile der Eltern gebündelt werden, mit Hilfe regionaler Firmen können die Anlagen aufgebaut werden. Notwendig ist Konzeptionierung und Koordination durch den Verein, Ansprache von Schulen oder KiTas, die Bereitstellung eines Fonds zur Beteiligung der Eltern sowie die Vermittlung zwischen Anlagen-Anbietern und Schule/KiTa. Außerdem müssen Infomaterialien gestaltet und den Schulen/KiTas zur Verfügung gestellt werden, mit denen das Projekt begleitet und die Kinder an das Thema Energie herangeführt werden können.

Zeithorizont und Gewichtung: Priorität: niedrig, Zeithorizont: Bis Ende 2010

Projektleitung: Norbert

Regionale Versorgungscluster[Bearbeiten]

Leitbild: Erhöhung der regionalen Wertschöpfung / Region soll selbst erbringen, was sie erbringen kann

Ziele:

  • Förderung regionaler Produkte und Leistungen
  • Nutzung nachwachsender Rohstoffe
  • Aufbau, Förderung und Vernetzung von kleinen und mittelständischen
  • Unternehmen im Handwerk, der Industrie, der Landwirtschaft und der
  • Dienstleistungsbranche
  • Stärkung und regionale Ausrichtung der kommunalen Stadtwerke
  • Unterstützung eines regionalen Währungs- und Bartersystems

Projekte:

Analyse vorhandener Strukturen und Potentiale unterteilt nach Wirtschaftsbranchen und regionaler Verankerung[Bearbeiten]

Umsetzung und Instrumentenwahl:

Zeithorizont und Gewichtung:

Aufbau eines Regionalfonds[Bearbeiten]

Umsetzung und Instrumentenwahl: Ein genossenschaftsorientierter Regionalfond kann dazu genutzt werden, um Geld für Energie- und andere Projekte zu sammeln. Die Ausschüttung erfolgt nicht zwingend wieder in Geld, sondern im Idealfall in Scheinen, die Anspruch auf die Früchte der realisierten Projekte darstellen. Ein vergleichbarer Ansatz wird von der RegioStar-Genossenschaft derzeit umgesetzt, eine Partnerschaft oder Unterstützung aus deren Richtung ist möglich und würde zugleich die überregionale Vernetzung intensivieren. Notwendig ist die Gründung einer Genossenschaft sowie Entwurf von Verträgen und rechtlichen Rahmenbedingungen zum Einsatz der Fond-Mittel. Möglich wäre auf Basis dieses Regionalfond-Ansatzes eine Regionalwährung Elbtaler abzuleiten (in Form der Anspruchs-Scheine).

Zeithorizont und Gewichtung: Priorität: mittel, Zeithorizont: bis Sommer 2011

Projektleitung: Norbert

Partner: RegioStar eG, Volksbank Pirna, Sparkasse Meißen

Einführung der Regionalwährung Elbtaler[Bearbeiten]

Umsetzung und Instrumentenwahl:

Zeithorizont und Gewichtung:

Aufbau und Vernetzung regionaler Wirtschaftsakteure und von Erzeuger- und Verbrauchergemeinschaften[Bearbeiten]

Umsetzung und Instrumentenwahl:

Zeithorizont und Gewichtung:

Entwicklung von Direktvermarktungsmodellen und deren Stärkung[Bearbeiten]

Umsetzung und Instrumentenwahl:

Zeithorizont und Gewichtung:

Mehrgenerationenhäuser[Bearbeiten]

Umsetzung und Instrumentenwahl:

Zeithorizont und Gewichtung:

Entwicklung kombinierter Versorgungsmodelle für den ländlichen Raum[Bearbeiten]

Umsetzung und Instrumentenwahl:

Zeithorizont und Gewichtung:

Regionale Integration[Bearbeiten]

Leitbild: Schaffung und Festigung einer regionalen Identität (Kooperationen fördern und stärken) Ziele:

  • Stärkung des regional governance-Ansatzes in den Kommunen und den Landkreisen (interkommunale Zusammenarbeit)
  • Institutionalisierung alternativer gesellschaftspolitischer Partizipationsformen
  • Vernetzung und Bündelung regionaler Akteure
  • Stärkung des Kulturraumes

Projekte:

Entwicklung und Stärkung neuer offener Partizipations- und Kommunikationsformen[Bearbeiten]

Umsetzung und Instrumentenwahl:

Zeithorizont und Gewichtung:

Förderung und Verbreitung regionalen Kulturgutes[Bearbeiten]

Umsetzung und Instrumentenwahl:

Zeithorizont und Gewichtung:

Informationen zur regionalen Entwicklung: Regionalbroschüre[Bearbeiten]

Umsetzung und Instrumentenwahl:

Zeithorizont und Gewichtung:

Förderung von OpenSource und OpenHardware[Bearbeiten]

Umsetzung und Instrumentenwahl:

Zeithorizont und Gewichtung:

Regionale Raum- und Verkehrsplanung[Bearbeiten]

Leitbild: Förderung der innerregionalen Mobilität (Menschen sollen ihre Zeit mit Leben verbringen und nicht mit fahren)

Ziele:

  • regionale Mobilitätsansätze
  • Entwicklung integrierter Vor-Ort-Verkehrskonzepte

Projekte:

BürgerBusse und BürgerBahnen[Bearbeiten]

Umsetzung und Instrumentenwahl:

Zeithorizont und Gewichtung:

Sharing-Modelle: CarSharing / RoomSharing[Bearbeiten]

Umsetzung und Instrumentenwahl:

Zeithorizont und Gewichtung:

Optimierung von kommunalen Raumentwicklungsprogrammen hinsichtlich erneuerbarer Energien[Bearbeiten]

Umsetzung und Instrumentenwahl:

Zeithorizont und Gewichtung:

„Bürger gestalten ihre Kommune“[Bearbeiten]

Umsetzung und Instrumentenwahl:

Zeithorizont und Gewichtung:

Beispiele: alte Dorfzentren wiederbeleben

Finanzierung und Durchführung der Vereinsarbeit[Bearbeiten]

Links & Weiterführendes[Bearbeiten]