Friedrich August von Hayek

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Friedrich August von Hayek (* 8. Mai 1899 in Wien; † 23. März 1992 in Freiburg im Breisgau) war ein österreichischer Ökonom. Neben Ludwig von Mises war er im 20. Jahrhundert der wichtigste Vertreter der Österreichischen Schule der Nationalökonomie und zählt zu den wichtigsten Denkern des Liberalismus im 20. Jahrhundert. 1974 wurde er aufgrund seiner bahnbrechenden Arbeiten auf dem Gebiet der Geld- und Konjunkturtheorie mit dem Nobelpreis für Wirtschaftswissenschaften ausgezeichnet.

| Wikipedia über Hayek

Zitat über Währungen[Bearbeiten]

Wenn die Abschaffung des Regierungsmonopols zu dem allgemeinen Gebrauch verschiedener, konkurrierender Währungen führte, dann wäre dies schon an sich eine Verbesserung gegenüber einem staatlichen Geldmonopol, das ohne Ausnahme mißbraucht worde ist, um die Bürger zu betrügen und zu täuschen. Die Regierung wäre dann nicht nur eines der Hauptmittel beraubt, der Wirtschaft zu schaden und Individuen Restriktionen ihrer Freiheit zu unterwerfen, sondern auch einer der Hauptursachen der ständigen Geldmengenerweiterung... Geld muß primär vor dem Staat geschützt werden... Es gibt keine Rechtfertigung für den eifrig gehegten Mythos, daß es innerhalb eines gegebenen Territoriums eine einheitliche Art von Geld oder gesetzlichem Zahlungsmittel geben muß... Wir werden solange kein anständiges Geld bekommen, bis es anderen frei steht, uns ein besseres anzubieten als die jeweils herrschende Regierung.


Friedrich August von Hayek aus

  • "Recht, Gesetzgebung und Freiheit", München 1980, Landsberg am Lech 1981, Verlag moderne industrie Band 3, Seite 86-87
  • "Philosophie der Freiheit - Ein Friedrich-August-von-Hayek-Brevier" Ott Verlag, 4. Auflage, Seite 124 ISBN 9-783722-500058