Eurodeckung

Aus RegionalesWirtschaften
Wechseln zu: Navigation, Suche

Warum ist die Euro-Deckung problematisch?

Nachdem das Vertrauen in Aktien und Banken schrumpft, wird in einem der nächsten Schritte das Vertrauen in den Staat und staatliche Institutionen untergehen. Da viele Komplementärwährungen auf dem Euro basieren, werden sie von dem Vertrauensverlust, einer eventuellen Inflation oder auch Währungsreform 1:1 getroffen werden.

Das wesentliche Problem zu Deckungsfragen ist daher:

Wann gibt man die Bindung an den Euro auf?[Bearbeiten]

Bei einer Inflationsrate von 10%? Wenn die Geldmenge M3 um 20 % im Jahr wächst? Wenn 30 % der Banken pleite sind?

Damit stellt sich natürlich auch die Frage: Zieht man in der Regionalwährung eine Währungsreform des Euro einfach vor? - Wenn ein Laib Brot 20 Euro kostet - ist dass der Zeitpunkt zu sagen: Stop ? oder wartet man bis zum Brotpreis von 200 Euro? Oder 2000 Euro? Ich befasse mich deshalb hauptsächlich mit inflationären Szenarien, weil ich diese für wesentlich wahrscheinlicher (und problematischer) halte. Persönlich fürchte ich, dass viele Regionalwährungen die Trennung vom Euro nicht schaffen werden und mit ihm gemeinsam in die Hyperinflation gehen werden.

Eine mögliche Lösung wäre, die Bankeinlagen, die jetzt als Deckung der Regionalwährungen dienen zu einem (Gross-)-Teil in 5-Euro Silbermünzen umzuwechseln. Die Euro-Deckung bliebe erhalten und es gäbe einen klaren Zeitpunkt der Trennung vom Euro: wenn der Metallwert der Silbermünze den Nominalwert der Münze übersteigt, ist der Zeitpunkt gekommen, den Mitgliedern mitzuteilen, dass doppelte Preisauszeichnung das Gebot der Stunde ist und ab sofort die Regionalwährung in Silber UND Euro getauscht wird.