Energie

Aus RegionalesWirtschaften
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Regionale Versorgung mit Energie soll weder zentral verwaltet noch komplett autark sein, sondern dezentral und untereinander vernetzt. Alternative Energiequellen abseits von fossilen zentralisierten Trägern, sind als Naturenergie einigermaßen auf dem Vormarsch. Regionale Energie hat vor allem Potential bei dieser fossilfreien Versorgung mit regenerativen Energien, den Peak Oil kommt sicher.

Verteilung[Bearbeiten]

Ein weiteres Problem der Energieversorgung sind oligopole Verteilungsorgansiationen, nicht nur Gazprom oder Texaco sondern auch Eon und Ruhrgas sind viel zu mächtige Akteure. Um regional mit Energie zu wirtschaften braucht man einen regionalen Energiemarkt. Das derzeitige Oligopol der vier deutschen Energieversorger (in anderen Ländern ist die Situation ähnlich) kann aber nicht die Kreativität der Marktteilnehmer entfalten.

Den Märkte müssen erschaffen und gepflegt werden und müssen für alle Teilnehmer transparent sein. Regional strukturierte Stadtwerke können diesen Markt erschaffen und so zu einem sinnvolleren Energiewirtschaften beitragen.

Warum sollte eine Energie nicht selbst verwalten? Nie hat es so viele Gründungen unabhängiger Energieversorger gegeben wie 2008.... Besonders beliebt ist dabei eine lange Zeit belächelte Organisationsform - die Genossenschaft

Energiegenossenschaften, abseits der unfähigen ExStaatsversorger die nur noch Banken sind, sogar Kirchen steigen ins Energiegeschäft ein

Region[Bearbeiten]

Das Netz kostet ein Viertel des Strompreises

Auch wenn Stromsee alles gleich macht, er besteht aus teuren Trassen und Übertragungsverluste von 1 % auf 100 km. Das wären bei den geplanten Nordsee-Bayern Trassen ca 8%.

So haben Regionen unterschiedliche Herausforderungen in der Energieversorgung bei der Umstellung auf regenerativen Energien. Niedersachsen und Mecklenburg Vorpommern hat viel Windstrom vor der Haustüre und der Küste, ein Versorgung ist einfacher und kostengünstiger möglich. Das Problem sind südliche Länder wie Bayern, Baden-Würtemberg die Windstrom über lange Strecken importieren müssen.

Strom der nicht verbraucht wird, muss auch nicht transportiert werden. Versuchen energieferne Gebiete wie Süddeutschland Peaks abzumildern, hat das neben der einfacheren Herstellungskurve den zusätzlichen Vorteil das der Strom auch nicht transportiert werden muss. Energiesparen und Lastverschieben ist im Süden also doppelt so sinnvoll wie in Stralsund.

Versucht man nun energieintensive Industrie aus dem Süden in den Norden zu verschieben. Entlastet man den teuren Südstrombedarf und kann strukturschwachen Regionen eine Chance geben. das aber natürlich nur wenn die Politik nicht für alle Regionen den Einheitstarif fordert sondern regionale Probleme (wie das süddeutsche Transportproblem) auch über den Preis von den Süddeutschen lösen lässt.

Außerdem fördert eine regionale Netzentlastung kommunale Investition.

Neben Energiesparen sollte man:

  • kann man Bedarfsspitzen durch regionale Netzentlastung abfangen
  • muss man jeden erzeugten Strom auf 50Hz 230V Wechselstrom hoch spannen oder kann man auch eine geringere Stromqualität nutzen
  • müssen Smartmeter zentrale Datenschutzkatastrophen sein, oder kann man Smartmeter auch verbraucherfreundlich betreiben

Literatur[Bearbeiten]

  • Peter Becker: Aufstieg und Krise der deutschen Stromkonzerne ISBN 978-3920328577

Weblinks[Bearbeiten]

  • kommunal-erneuerbar.de soll kommunale Entscheidungsträger sowie engagierte Bürgern unterstützen, den Ausbau Erneuerbarer Energien mit breiter Zustimmung vor Ort voranzutreiben.